Sonnenschutz: Wichtige Tipps, wenn es draußen wärmer wird

Hallo Frühling! Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, endlich ist man wieder gerne draußen. Doch so wunderbar Licht, Luft und Sonne für die Seele sein mögen, so wichtig ist es, die Kraft der Sonne nicht zu unterschätzen. Das gilt besonders für Lupus-Patient*innen, denn die Sonneneinstrahlung kann Krankheitsschübe hervorrufen. Lesen Sie hier praktische Tipps, damit Sie sich optimal vor Sonne schützen können – aller guten Dinge sind drei!

Doch wie sage ich es ihm/ihr? Direkte Antwort: Seien Sie offen und ehrlich. Das ist entscheidend, denn behandelt man den Lupus nicht konsequent, kann er zu irreversiblen Schäden in den betroffenen Organsystemen führen. Wie Sie sich auf Arztgespräche vorbereiten können, erfahren Sie hier.Ausgelaugt. Erschöpft. Entkräftet. Es gibt so viele Möglichkeiten, um zu sagen, dass man müde ist. Was beim systemischen Lupus erythematodes mit dem Begriff „Fatigue“ beschrieben wird, geht jedoch weit darüber hinaus. Fatigue ist definiert als eine ungewöhnliche, abnormale oder extreme Ganzkörpermüdigkeit, die nicht mit Bewegung oder Aktivität zusammenhängt. Es ist ein Gefühl der völligen Erschöpfung ohne große körperliche Anstrengung, bei dem auch Schlaf nicht wirklich hilft. Davon berichten 80-90 % der Lupus-Betroffenen. Für Menschen, die mit Lupus leben, ist Fatigue oft eines der ersten und das am stärksten einschränkende Symptom. Es gibt jedoch Wege, ihr entgegenzutreten.
Therapieziele Lupuscheck
Lupuscheck Bild Frühlingsblätter Sonnenschutz

Bei Tageslicht draußen? Dann dreifachen Sonnenschutz aktivieren!

  1. Zeit: Obwohl es noch nicht sehr warm ist, hat die Frühjahrssonne viel Kraft und kann Ihrer Haut stark zusetzen. Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonneneinstrahlung immer am intensivsten, auch wenn der Himmel bedeckt ist. Für frische Luft und Bewegung nutzen Sie daher lieber den Morgen oder Abend.
  2. Kleidung: Leichte Strickjacke gefällig? Im Frühling fällt es (noch) leicht, Arme und Beine so weit wie möglich bedecken. Wählen Sie dafür lichtundurchlässige Kleidung, als Lupus-Patientin oder Patient haben Sie sie sicher bereits im Schrank. Gesicht und Kopfhaut können Sie mit einem Hut schützen. Wenn er eine breite Krempe hat, umso besser.
  3. Sonnenschutzmittel: Ein bisschen Planung braucht der Gang ins Freie. Sonnenschutzmittel mindestens 30 Minuten vorher auftragen – und auch Ohren und Nacken eincremen. Nehmen Sie immer ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 70). Achten Sie auf den Schutz vor UVA- und auch UVB-Strahlen. Selbst wenn das Kleingedruckte auf der Packung manchmal erst mühselig entziffert werden muss: Es lohnt sich. Für die Menge an Sonnenschutzmittel gibt es einen guten Trick, nämlich die Finger-Regel. Lesen Sie hier nach, welche Körperteile wie viel Sonnencreme benötigen und entdecken Sie darüber hinaus weiteres Wissenswertes zum Thema Haut.

Gut geschützt den Frühling mit allen Sinnen genießen.  

Die zunehmende Wärme sehen, riechen, genießen – und mit der Haut als größtem Organ erspüren und ertasten. Gut vor der Sonne geschützt, kann Frühling so wunderbar sein, nicht wahr?

Sie wollen mehr über das Management des systemischen Lupus erfahren?
Weiterführende Informationen zum SLE-Management finden Sie hier!

NP-DE-LPU-WCNT-220003, Mar22